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Die Koch-Chemie Heavy Quick Cut "B9.01" ist eine leistungsstarke Schleifpolitur mit Schleifgrad 9,0 für die maschinelle Korrektur tiefer Kratzer, starker Oxidationen und groben Schleifspuren ab P1500-Körnung — silikonölfrei, für alle Lackarten geeignet und als erste Stufe im mehrstufigen Koch-Chemie Polierprozess konzipiert.
Im Koch-Chemie Poliersystem ist die Heavy Quick Cut B9.01 das schwerste Werkzeug im Politur-Arsenal. Mit einem Schleifgrad von 9,0 ist sie für Lackzustände ausgelegt, bei denen feinere Polituren wie die Fine Cut F6.01 oder die Lack-Polish Reihe schlicht nicht tief genug schneiden. Typische Einsatzsituationen: stark oxidierter Lack auf alten Fahrzeugen, tiefe Hologramme nach mehreren Jahren Waschstraßenbesuche, grobe Schleifspuren nach dem Nassschliff (ab P1500 Körnung), Kratzer die über die Klarlackschicht hinausgehen oder eine erste Stufe bei der vollständigen Lackkorrektur. Der Unterschied zu einfachen Polierpasten liegt in der Schleifkörpergröße und -härte — die B9.01 trägt tatsächlich Material ab, statt Defekte nur zu füllen. Deshalb der Hinweis: Nach der B9.01 folgt immer ein Feinpoliturschritt mit der Fine Cut F6.01 oder der Micro Cut & Finish P3.01, um die durch die Heavy Cut erzeugten Mikrokratzer auszupolieren.
Die B9.01 zeigt ihre stärkste Leistung mit einer Rotationspoliermaschine und einem Heavy Cut Pad (Schaumstoffpad hart oder Lammfellpad). Rotationsmaschinen erzeugen durch die kombinierte Dreh- und Wanderbewegung mehr Wärme und Reibung — was die Schleifpartikel der B9.01 effektiver aktiviert. Mit einem Exzenterpolierer und entsprechendem Heavy Cut Pad ist die B9.01 ebenfalls einsetzbar, wobei die Abtragswirkung geringer ist als bei der Rotationsmaschine. Fünf erbsengroße Tropfen auf dem Pad, bei niedriger Drehzahl verteilen, dann mit mittlerem Druck und mittlerer Drehzahl im Kreuzgang arbeiten. Die Politur nicht eintrocknen lassen.
Viele günstigere Schleifpolituren enthalten Silikonöle als Füllstoffe: Sie kaschieren Mikrokratzer optisch, ohne diese wirklich zu beseitigen — das Ergebnis wirkt frisch, die Defekte sind aber noch vorhanden und tauchen nach wenigen Wochen wieder auf. Silikonöle stören außerdem die Haftung von Versiegelungen und Keramikbeschichtungen. Die Koch-Chemie B9.01 ist silikonölfrei formuliert — was sie nach dem Auftragen zeigt, ist das tatsächliche Polierergebnis, nicht ein kaschierter Eindruck. Vor der Versiegelung nach der B9.01 dennoch mit dem Panel Preparation Spray PPS entfetten — auch silikonfreie Polituren hinterlassen Trägersubstanzen auf dem Lack.
Praxistipp von Detailing1: Die B9.01 immer auf einer kleinen Testfläche beginnen — bei empfindlichen oder dünnen Klarlacken (viele moderne Fahrzeuge ab 2015) kann der Schleifgrad 9,0 bei zu hohem Druck oder falscher Maschinenwahl zu Durchschleifern führen. Mit niedriger Maschinendrehzahl starten, Ergebnis unter Licht prüfen, dann dosiert steigern. Bei Fahrzeugen mit unbekannter Lackdicke lieber zur Fine Cut F6.01 greifen und die B9.01 nur bei tatsächlich notwendigem starkem Abtrag einsetzen.
Wer unsicher ist, ob er die B9.01 oder die Fine Cut F6.01 braucht, sollte folgende Faustregel anwenden: Lässt sich ein Kratzer mit dem Fingernagel fühlen (nicht nur sehen), ist die B9.01 nötig. Kratzer, die man nur unter starker Kaltlicht-Beleuchtung sieht, lassen sich meist mit der F6.01 oder sogar der Micro Cut P3.01 beseitigen. Die B9.01 ist kein Alltagswerkzeug — sie ist das Spezialwerkzeug für den harten Lackkorrekturfall. Für regelmäßige Auffrischungsarbeiten auf gepflegten Fahrzeugen ist die Lack-Polish violett P2.03 die effizientere Wahl.
Für professionelle Lackaufbereiter und ambitionierte Hobbydetailer, die sich ernsthaft mit Lackkorrektur befassen. Wer alte Fahrzeuge mit stark verwittertem Lack aufbereitet, Unfallschäden nach dem Nachlackieren einarbeitet oder Schleifspuren nach dem Nassschliff auspoliert, braucht die B9.01 als erstes Werkzeug im mehrstufigen Polierprozess. Das 250-ml-Gebinde ist ideal für gelegentliche Einzelaufträge; das 1.000-ml-Gebinde rechnet sich für Betriebe, die regelmäßig Lackkorrekturarbeit durchführen.
Die Koch-Chemie Heavy Quick Cut B9.01 ist eine starke Schleifpolitur mit Schleifgrad 9,0 für die maschinelle Korrektur tiefer Kratzer, starker Lackoxidationen und grober Schleifspuren ab Körnung P1500. Sie wird als erste Stufe im mehrstufigen Polierprozess eingesetzt, gefolgt von Feinpolituren zum Auspolieren der Heavy Cut Mikrokratzer.
Optimale Ergebnisse mit einer Rotationspoliermaschine und einem Heavy Cut Pad (hart) oder Lammfellpad bei mittlerer Drehzahl. Exzenterpolierer sind ebenfalls einsetzbar, liefern aber weniger Schnittleistung. Fünf erbsengroße Tropfen auf dem Pad, bei niedriger Drehzahl verteilen, dann im Kreuzgang mit mittlerem Druck ausarbeiten.
Die B9.01 (Schleifgrad 9,0) ist für tiefe Kratzer und starke Oxidationen — Defekte, die mit dem Fingernagel fühlbar sind oder stark verwitterte Lacke. Die Fine Cut F6.01 (Schleifgrad 6,0) reicht für mittlere Kratzer und normale Verwitterung. Grundregel: Kratzer nur sichtbar aber nicht fühlbar? Fine Cut. Kratzer tief und fühlbar? Heavy Cut.
Ja — die B9.01 hinterlässt durch ihren hohen Schleifgrad eigene Mikrokratzer im Lack, die für das bloße Auge als matte Schleifspur sichtbar sind. Immer mit einer Feinpolitur (Fine Cut F6.01, Micro Cut P3.01 oder Lack-Polish violett P2.03) nacharbeiten, um ein hochglänzendes, defektfreies Finish zu erzielen.
Ja, wenn echte Lackkorrekturarbeit nötig ist — stark verwitterte Fahrzeuge, Kratzer nach Unfällen oder grobe Schleifspuren. Für einfache Auffrischungsarbeiten oder Fahrzeuge in gepflegtem Zustand ist die B9.01 zu aggressiv. Das 250-ml-Gebinde ist ideal für gelegentliche Einzelaufträge. Ein Probefeld empfiehlt sich vor dem ersten Einsatz.
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