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Das Shape:
Das G-Skate entstand durch eine Kooperation von Britt Merrick mit allen drei Gudauskas Brüdern. Genau das macht das Modell so spannend, denn deren individuellen Signature Modelle (u.a. Fever und Rocket 9) waren bisher recht unterschiedlich. Herausgekommen ist ein kurzes, “skatiges” Surfboard mit entspannter Rockerkurve, viel Volumen im vorderen Teil, einem sehr schmalem Tail und relativ dünnen, modernen Shortboard Rails.
Die stark nach vorne geschobene Volumenverteilung sorgt im Zusammenspiel mit dem entspannten Entry Rocker für (gerade für ein so kurzes Board) sehr frühes und müheloses Angleiten und schnelles Beschleunigen über den vorderen Fuß. Das Single-to-Double-Concave im Unterwasserschiff und die im mittleren Boardteil relativ parallele Outline machen das G-Skate extrem schnell. Das Tail wird hinter den Wingern extrem verjüngt und endet in einem sehr schmalen Swallow Tail. Die Kombination der Winger mit dem extrem schmalen Swallow Tail sorgt für enge Radien in Turns und einfachen Release in Top Turns ohne dafür zuviel “Bite” und Kontrolle in Bottom Turns oder bei Rail Carves in steilen Sections zu opfern. Gerade hier liegt der große Unterschied zu vergleichbaren Hybridmodellen, die auf breitere Tails für mehr Auftrieb setzen und dafür oft in High Speed Turns nur schwer zu kontrollieren sind.
Das Finnen Placement ist für ein 2+1 Set-up mit großen Twin Fins vorne und einer kleinen Trailer Finne optimiert (um als reines Twinny gesurft zu werden, ist das Fin Placement zu weit vorne positioniert!). Das G-Skate kann aber ebenso als Thruster für mehr Hold und kraftvollere Turns gesurft werden.
SurferInnen und Bedingungen:
Das G-Skate ist ein sehr vielseitiges Surfboard, das für alle SurferInnen, die ein Shortboard surfen können, und für Wellen aller Arten funktioniert. Durch die positiven Gleiteigenschaften (Volumenverteilung, Unterwasserschiff, Rockerlinie) ist das G-Skate sehr “nutzerfreundlich”, während es gleichzeitig durch die guten Dreheigenschaften (schmales winged Swallow und ausgedünnte Rails) für fortgeschrittene Shortboarder mit einem hohen Performance Anspruch absolut tauglich ist. Lediglich Shortboard-Einsteigern würden wir etwas länger gestreckte Shapes mit voluminöseren Rails empfehlen.
Was das Einsatzgebiet angeht, deckt das G-Skate eine beeindruckende Wellenrange ab. Die Volumenverteilung ermöglicht müheloses Groveln in schwachen/kleinen Wellen, Rails und Tail geben Hold für große und steile Wellen. Das kompakte Format und schmale Tail lässt vertikale Turns in tighten Pockets zu, während die relativ parallelen Rails im mittleren Tail smoothes Carven genauso ermöglichen. Lediglich als reinen Groveler würden wir das G-Skate nicht empfehlen, da hier Surfboards mit breiteren Tails wie z.B. das Bobby Quad besser funktionieren.
Alternativen:
Ähnlich vielseitig einsetzbar wie das G-Skate ist der RNF96 von Lost. Dieser ist vor allem für Twin Fin Puristen die bessere Wahl, das die Plugs für das Surfen ohne Stabilizer positioniert sind. Auch das Lost California Twin fällt in eine ähnliche Kategorie, hat aber bessere Grovel Eigenschaften und ist in kraftvollen Wellen dafür etwas schwieriger zu kontrollieren. Gleiches gilt für das Sharp Eye Modern 2 und Pyzel Astro Pop.
In der CI Range sind das Bobby Quad (eher ein Groveler mit Quad Set up) und das Free Scrubber als reine Twin Fin Option als spannende Alternativen zu nennen.
Bauweise
PU/Polyester - Die traditionelle Surfboard Bauweise, auf die seit Jahrzehnten Pros und Amateur Surfer vertrauen. Ein PU Kern mit eingeklebten Holzstringer wird mit Glasfasermatten und Polyesterharz geglast. Das Resultat ist ein leichtes Surfboard mit sehr guten Flex Eigenschaften. Je nachdem wie viele Lagen Fiberglas verwendet werden, variieren Gewicht und Stabilität des Wellenreiters. Je weniger Lagen, desto leichter das Board und dynamischer die Flex Eigenschaft, aber desto empfindlicher ist das Surfboard auch für Macken und Reparaturstellen. Umgekehrt sind dicker geglaste Surfboards solider, aber dafür auch schwerer und steifer.
Unsere Stock Shortboards von Channel Islands kommen in der Regel im CI Ultra Light Glassing mit 2x4oz oben und 1x4oz Glasfasermatten im unten, was dem Shortboard Standard entspricht und ein guter Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Performance ist. Bei Step ups und Midlength Surfboards über 6’4’’ wird im Deck eine 4oz Lage gegen eine 6oz Lage ausgetauscht. Bei Custom Bestellungen können alle Variablen individuell verändert werden:
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